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3. Monat – Schwangerschaftsbericht

3. Monat – Schwangerschaftsbericht

Das erste große Thema diesen Monat heisst: Schwangerschaftsübelkeit – aaaaahhh!

Die Übelkeit hat mich fest im Griff! Nicht nur morgens oder zu einem bestimmten Zeitpunkt des Tages sondern DEN GANZEN TAG! Bisher musste ich mich zwar kein einziges Mal übergeben, dafür ist diese konstante, hartnäckige Übelkeit einfach IMMER da. Sie sitzt wie ein unerwünschter Gast auf meiner Schulter, schnürt mit ihren knorrigen Armen meinen Hals zu und grinst mir dazu frech ins Gesicht. Mal ist sie unterschwellig, mal erbarmungslos – ohne dass es je ein Entrinnen gäbe. Nachdem ich die letzten Wochen dadurch mehr oder weniger im Delirium auf der Couch verbracht habe, gibt es jetzt hier meine ultimativen Anti-Übelkeit-Tips:

1.) Nie den Magen leer haben! Am besten stetig viele kleine Snacks und Mahlzeiten konsumieren damit der Blutzucker konstant bleibt. Das beugt dem Übelkeitsgefühl vor.

2.) Abends vor dem zu Bett gehen und morgens vor dem Aufstehen direkt etwas kleines essen (z.B. belegtes Brot oder Banane) so dass entstehende Übelkeit noch im Keim erstickt wird.

3.) Über den Tag frischen Ingwer in Scheiben lutschen oder im frischgebrühten Tee trinken. Die Ingwerwurzel betäubt mit sihrer Schärfe das Übelkeitsgefühl.

4.) Sich bekochen lassen 🙂 oder auf kalte Küche umsteigen. Selber brutzeln mit all den Düften und Dämpfen kann extrem die Übelkeit reizen und dir ganz schnell den Magen umdrehen!

5.) Frische Luft! Auch wenn dir noch so schlecht ist uns du dir beim besten Willen nicht vorstellen kannst den Schritt vor die Tür zu wagen. Es lohnt sich! Bei mir war die Übelkeit nach wenigen Schritten meist wie weggeblasen und ich konnte wunderbare ausgiebige Spaziergänge geniessen. Falls Ihr Freunde treffen wollt und denkt mit der Übelkeit könnt ihr euch ja auf kein Gespräch fokussieren – so geht’s 😉

Außerdem sollte bei starker Übelkeit/Erbrechen der Vitamin B6 Spiegel getestet werden und ggf. synthetisches B6 (mit B1+B12) eingenommen werden, da sich ein hoher B6-Wert auch positiv auf das Übelkeitsgefühl auswirken kann.

Die sog. Seabands sollen durch Druck auf einen bestimmten Punktes am Handgelenk auch manchen Frauen helfen. Bei mir hat das leider nicht funktioniert.

Was sind deine besten tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit?
Poste deinen Kommentar oder deine Anregung weiter unten. Andere Frauen werden dir dankbar sein!

Das zweite große Thema diesen Monat ist: Abstillen.

Ja, ich habe es getan. Ich habe die Zwillinge abgestillt!
Das ist ja meist ein ziemlich großes Ding (bedürfnisorientiert, wann, wie, wer bestimmt…?) mit vielen kleineren oder größeren Hürden nicht nur von Seiten des Kindes (es ist noch nicht so weit und möchte weiter die Brust) sondern oft auch von Seiten der Mütter (diese Nähe zum Baby ist einzigartig). Bei mir war es nun folgendermaßen (Kurzversion denn schliesslich geht es ja hier eigentlich um die Schwangerschaft): Zu dem Zeitpunkt als ich wieder schwanger werde sind meine Zwillinge ein gutes Jahr alt. So ab dem zweiten Monat der Schwangerschaft merke ich daß das nächtliche Stillen merklich an meinen Kräften zehrt. Zu dem Zeitpunkt bin ich gerade für 6 Wochen mit den Kindern allein zuhause. Da überfällt mich plötzlich ein böser Magen-Darm-Infekt. Nachdem ich mich in der ersten Nacht gefühlt mindestens 35mal übergeben musste habe ich schlichtweg keine Kraft mehr, mir auch nur noch einen einzigen Tropfen Energie in Form von Muttermilch aus dem Körper saugen zu lassen. So stille ich quasi zwangsweise von einer auf die andere Nacht ab.

Das Abstillen ist ein Abenteuer, auf das meine beiden Kinder ganz unterschiedlich reagiert haben. Eine alternative Milchquelle auf pflanzlicher Basis wollten sie eigentlich beide nicht. Es ging also weniger um den Durst als um das Gefühl von Nähe und Geborgenheit.Während mein Sohn sich mit kuscheln schnell zufrieden gab und nach einem kurzen Aufwach-Check (ist Mama noch da?) direkt wieder eingeschlafen ist, hat meine Tochter wirklich unter der Situation gelitten und war nächtelang garnicht zu beruhigen. Eine echte Ausnahmesituation. Aber in dem Moment ging es nicht anders. Das bringt mich als Mutter natürlich auch in Zwiespälte, da ich wie alle Mütter nur das beste für mein Kind möchte und es gerne sanft und selbstbestimmt von der Brust entwöhnt hätte. Mir hat es in dem Moment geholfen an meine Gesundheit zu denken und einmal meine Bedürfnisse geltend zu machen. Nur wenn es einem selbst gut geht und man bei Kräften ist kann man auch seine Aufgaben als entspannte und präsente Mutter erfüllen und ganz für seine Kinder da sein. Denn das ist es ja, was wirklich zählt!

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