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Schilddrüsenunterfunktion – Wenn der Schmetterling im Hals nicht mehr fliegt

Schilddrüsenunterfunktion – Wenn der Schmetterling im Hals nicht mehr fliegt

Heute  geht es um das Thema Schilddrüsenunterfunktion, was das Ganze mit einem Nährstoffmangel zu tun hat und wie ich persönlich in die Heilung gekommen bin.
Leidest du vielleicht auch an einer diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion?

Meine Geschichte
Wie du vielleicht weisst, lebe ich seit nunmehr über 10 Jahren vegan. Mit Sicherheit wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt stehe, wenn ich nicht auch diverse Tiefen durchgangen und Fehler gemacht hätte.
Mein größter Fehler zu Beginn meiner Ernährungsumstellung war auf jeden Fall, das ich mich zu wenig bzw. gar nicht informiert habe und keinerlei Wissen oder Interesse an der Versorgung mit spezifischen Nährstoffen hatte. Zugegeben war das „damals“ in Bezug auf vegan auch echt noch ein anderes Universum. Trotzdem bin ich quasi blind in die vegane Ernährung gestolpert und wäre gar nicht auf die Idee gekommen, ich müsste jetzt besonders auf bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe achten.

Gleichzeitig war ich wegen einer diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion in Behandlung. Vielleicht kennen einige von euch diese „neue Volkskrankheit“ oder leiden sogar selbst daran? Die Schilddrüse wird auch der „Schmetterling im Hals“ genannt und ist für die Hormonproduktion im Körper verantwortlich. Auf seelischer Ebene steht sie für Selbstverwirklichung, daher passt formgebend der Schmetterling (der leicht ist und fliegen will) besonders gut. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion führt das Organ seine Aufgaben und Tätigkeiten nur noch verlangsamt oder eingeschränkt aus, was sich u.A. in weiblichen Zyklusstörungen, Gewichtszunahme oder im Extremfall auch Depression äußern kann. Im Prinzip fährt der ganze Stoffwechsel einen Gang runter. Von Seiten der Schulmedizin sind die Ursachen der Schilddrüsenerkrankung ungeklärt und es wird eine lebenslange Hormontherapie verschrieben. Oftmals werden aber diese Tabletten nicht vertragen oder die Werte verschlechtern sich zunehmend, so dass immer mehr künstliche Hormone geschluckt werden müssen und immer weniger körpereigene Schilddrüsenfunktion vorhanden ist.

Das Fatale ist, das kein Mediziner sich mit dem Einfluss innerer (Psyche und persönliches Befinden) und äußerer Faktoren (Umweltgifte, Elektrosmog, Ernährung…) auf die Schilddrüsengesundheit auseinandersetzt und entsprechende Empfehlungen gibt.

In meinem Fall hatte ich nun – jung wie ich war – beschlossen, das eine lebenslange Hormontherapie keine Lösung sein kann und ich mich auf die Suche nach anderen Wegen und Lösungen mache. Dabei stand Ernährung für mich als offensichtlicher Faktor für körperliche Gesundheit an erster Stelle. Von Seiten der Fachärztin kam da leider außer einem Faltblatt keine Empfehlung, also begann ich mich auf eigene Faust zu informieren und in das Thema einzulesen.

Fakt ist, das verschiedene Nährstoffe, allen voran natürlich das Jod, aber auch Selen, Vitamin D und B12 einen massgeblichen Einfluss auf die Schilddrüsengesundheit haben. Und wenn es da an einem oder mehreren Nährstoffen mangelt, kann natürlich auch das entsprechende Organ nur mangelhaft arbeiten.

All diese Werte werden bei Kontrollterminen beim Facharzt regelmäßig getestet. Und so kam ich dann auch darauf, das zu einem bestimmten Zeitpunkt mein Referenzwert für Jod am unteren Limit und der für Selen im Mangelbereich lagen.

Hilfe, ich habe einen Nährstoffmangel! Und nun?
Typisch für die Schulmedizin wurden mir Selentabletten verschrieben, die ich über einen gewissen Zeitraum nehmen sollte ohne auch da wieder ein Wort über den Einfluss unserer Ernährung zu erwähnen. Zum Glück habe ich mich selbst schlau gemacht und herausgefunden, das zum Beispiel wenige Paranüsse täglich in der Regel den Nährstoffbedarf an Selen schon decken können. Und das ich auch für das Jod pflanzliche Alternativen wie „mit jodhaltigen Algen angereichertes Meersalz“ oder verschiedene Algen in meinen Speiseplan integrieren sollte.

All diese Informationen zu suchen und diesen Weg alleine zu gehen< hat mich wahnsinnig viel Zeit gekostet und im Endeffekt auch ein kleines Stück weit meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Aus Leichtfertigkeit. Unwissenheit und Bequemlichkeit heraus hat es viele Jahre gedauert bis ich meine Gesundheit endlich selbst in die Hand genommen habe und Verantwortung übernommen habe für mein Leben und mein Wohlbefinden. Mich nicht habe abfertigen lassen mit oberflächlichen Erklärungen und Symptombehandlungen.

Was dir diese Geschichte sagen will?
Egal ob du mit einer Schilddrüsenunterfunktion zu kämpfen hast, mit unerfülltem Kinderwunsch, Fehlgeburten oder Hormonschwankungen – die Ursache scheint oft unergründlich und doch liegt sie oftmals vielschichtig in uns selbst verborgen. Die richtige Ernährung kann da ein ganz wichtiger Faktor sein, der sich direkt auf unsere Körperfunktionen und damit auch auf unseren Hormonhaushalt auswirkt. Du musst nicht die gleichen Fehler wie ich machen und alleine hilflos über viele Jahre auf Verbesserung hoffen. 

Fehler zu machen oder einen Nährstoffmangel zu haben ist kein Verbrechen! Es kann unter bestimmten Voraussetzungen einfach passieren. Das Wichtige ist dann zu wissen, was du tun kannst und wie du aktiv wirst, Diesen zu beheben oder im besten Fall schon vorzubeugen!

Willst du mehr dazu erfahren wie die richtige Ernährung deine Gesundheit positiv beeinflussen kann? Oder fragst du dich wie du dich in Schwangerschaft, Stillzeit oder mit Kleinkind richtig mit allen wichtigen Nährstoffen versorgst ohne in einen Mangel zu rutschen?

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